Bündnis für Familie

Die Familien stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Sie beginnt mit der Neugeborenenbegrüßung. So werden alle Neugeborenen der Samtgemeinde Harsefeld mit einem kleinen Geschenk und einigen Informationen über die Familienangebote willkommen geheißen. Durch das vor einigen Jahren in der Samtgemeinde eingerichtete Familienservicebüro werden darüber hinaus verschiedene Informationen wie „Beratung rund um Familienthemen“, „Elternberatung“, „Förderung von Bildungs- und Freizeitmaßnahmen für Kinder“ etc. angeboten. Das Familienservicebüro ist gleichzeitig die Kontaktstelle zur Weiterleitung von Aufgabenbereichen an Fachbehörden. Das Familienservicebüro möchte ich nach Erforderlichkeit weiterentwickeln.

Kindertagesstätten

Kindergarten AhlerstedtNicht in jeder Kindertagesstätte unserer Samtgemeinde können die Gesamtbedarfe der Eltern erfüllt werden. Die Angebote der Kindertagesstätten werden stärker aufeinander abgestimmt. Der Besuch von Kindertagesstätten wird gemeindeübergreifend ermöglicht. Die zusätzliche Schaffung von Kindertagesstättenplätzen erfolgt bedarfsgerecht.

Einführung Ganztagsgrundschulen

Die beiden Oberschulen Selma-Lagerlöf-Oberschule, Harsefeld und Schule am Auetal, Ahlerstedt, werden mit den Eltern und Schulen weiterentwickelt.

Geprüft wird die Einführung von Ganztagsgrundschulen. Hierzu finden Diskussionsabende für die Schuleinzugsbereiche in Harsefeld, Ahlerstedt und Bargstedt statt. Die Schulen werden in den Entscheidungsprozess einbezogen.

Ärztliche Versorgung

Auch die ärztliche Versorgung ist ein ganz wesentliches Thema für die Familien. Altersbedingt scheiden bereits jetzt, aber auch in den kommenden Jahren, Allgemeinmediziner aus. Durch geeignete Maßnahmen soll die ärztliche Versorgung in den Gemeinden im bisherigen Umfang aufrechterhalten bleiben. Daneben ist es das Ziel, auch den Verbleib des Fachärztespektrums sicherzustellen und bisher nicht vorhandene Facharztbereiche anzusiedeln. Bei Erforderlichkeit werden hierbei auch Wege beschritten, die bisher nicht notwendig waren, z.B. die Mitwirkung des kommunalen Bereichs an der Einrichtung von Gemeinschaftspraxen oder auch die Schaffung eines Versorungszentrums.

Senioreneinrichtungen, Seniorenbetreuung

seniorenDie Zahl der 65- bis 75-jährigen wird bis zum Jahre 2030 um ca. 20 % ansteigen. Hier geht es darum, die entsprechenden Mitbürgerinnen und Mitbürger aktiv in die Gemeinschaft einzubinden. Die Anzahl der Einwohner ab 75 Jahren steigt um ca. 60 %. Hier werden erfahrungsgemäß verstärkt Pflege- und Serviceleistungen nachgefragt. Die schon jetzt leistungsstarke Sozialstation ist auf die zusätzliche Nachfrage vorzubereiten. Die Inanspruchnahme wird nach Prognosen um ca. 70 % ansteigen. Auch im Bereich der Tagespflege ist es wichtig, zusätzliche Plätze zu schaffen. Die Zahl der Pflegeheimbewohner wird bis zum Jahre 2030 um etwa 50 % – so die Prognosen – ansteigen. Auch hier sind erforderliche Planungsschritte rechtzeitig einzuleiten. In die Betrachtung einbezogen werden hierbei dann auch neue Wohnformen wie „Gemeinschaftliches Wohnen“ und „Pflegewohngemeinschaften“.